GTA V Stammtisch

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  • Ok, ich kick mal wieder nen kleinen Rant los. Oder ne Spekulation ... weiß ich noch nicht so richtig, wo das hinführt, mal sehen.


    Also, dieser neue Spielmodus, das Kiffer-Survival, das ich eh nicht besonders leiden kann, anderes Thema allerdings fällt mir des weiteren auch dadurch auf, dass es quasi ein neues Konzept zur Mitspieler-Suche präsentiert, dass es glaub ich in dieser Form noch nicht gegeben hat:

    In der Sitzung löst Du den Missionsstarter per Interaktion aus, und anstelle des üblichen Einladungs-Schirm, wo Du dann aus Sitzung, oder Freund/Crew-Pool, oder global suchende Spieler einladen kannst, "saugt" es quasi nur Sitzungs-Mitspieler, die etwa zur gleichen Zeit den Auslöser betätigt haben, einfach automatisch mit in die folgende Instanz rein.


    Ich schätze, wie schon bei den Anwesen angedeutet, dass R* hier Konzepte für ein mehr "fließendes" Laden von Instanzen austestet, sicher mit Blick auf die kommende GTA VI Ära.


    Nun mein Punkt: Da müssen die noch gehörig dran feilen!


    Also in Privaten Sitzungen kann das ja noch gut organisiert werden, dass sich interessierte Spieler halt erst auf einem Fleck versammeln, und das scheint mir auch stimmig und intuitiv, ich sehe den Reiz (wenn es denn funktionierte, aber zudem ist der Mechanismus auch noch fehlerhaft) ....

    aber für öffentliche Sitzungen ist das doch echt völlig realitätsfremd, oder?


    Die erwarten also erstens, dass in irgendeiner durchschnittlichen Öff Sitzung sich genug kooperierende Spieler finden - möglich, ok, ideal, sicher, aber let's face it einfach nicht üblich - UND dass sich dann nicht irgendein weniger kooperativer spieler einen Spaß macht, und die ganze Versammlung einfach in die Luft jagd, bevor sie überhaupt eine Chance haben, die Mission zu starten.

    Der marker liegt ja auf der Karte. Das ist praktisch wie zu alten Zeiten mit den Eclipse Apartment: Eine Einladung für eine mehr oder weniger permanente Kriegszone. Oder spontane Autotreffen beim Los Santos Customs in der Innenstadt. Neun von zehn Spielern benehmen sich. Prima. Der eine, der es nicht tut, reicht, um alles zu versauen BOOM.

    Deswegen gibt es Missionen in geschützten Instanzen. Und geschützte Innenräume. Und geschützte Einladungsschirme.

    Wenn also R* nicht eben dazu plant, generell "Friedliche Sitzungen" als Option anzubieten (Schlicht kein Spieler-zu-Spieler-Schaden möglich), sehe ich nicht, dass diese Art von Missionstrigger sonst zielführend wäre.


    Gedanken hierzu?

  • Hat Rockstar jemals friedliche Gedanken gehabt

    Das ist gewissermaßen, worauf ich u.a. hinauswollte:


    Ich weiß Du meinst das rhetorisch, aber technisch lautet die Antwort hierauf, tatsächlich: Ja, die hatten zwischenzeitlich friedlichere Absichten. Sonst gäbe es gar keine privaten Sitzungen, siehe RDO (das m.E. zuvorderst genau daran gescheitert ist); statt dessen zeigte R* sogar Einsehen und wertete die Funktionalität von Privaten Sitzungen schließlich auf, und es war nicht ihr Schaden.


    Chaos-Maximierung ist ein wichtiger Teil von deren Geschäftsmodell - Konkurrenz, Frustration, und die Kreditkarte schwitzt, wenn Spieler nach schnellen Abkürzungen suchen um schell "mithalten" zu können.
    Aber eben auch kooperatives Spiel ist im Fokus, und R* tat recht viel in letzter Zeit, um das in Balance zu halten, möglichst vielen Spielern gefällig zu sein (schon, um die Spielerzahl und damit auch die Relevanz hochzuhalten)

    Mein Punkt war, dies sieht jetzt nach in der tat wieder nach einer mehr Konfrontrations-orientierten Linie aus, und daher frage ich mich: Zufällig oder absichtlich schlecht gemacht? Oder Testballon für ein sehr viel weiteres Konzept?

    Ist dieser neue Modus also nur etwas schludrig, oder ein weiteres von deren "sozialen Experimenten"?